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Am nächsten Morgen fahren wir mit dem Dolmus nach Alanya. Mit dem Hotelbus der, zwei mal am Tag fährt(9.30- 14.30 und 20.00- 24.00 hin und zurück für 4 EUR), wäre es schneller gegangen. Auf der Fahrt mit dem Dolmus halten wir an vielen Hotelanlagen und wir brauchen für die 35 Km nach Alanya eine Stunde. Ich erkenne Alanya, wo ich vor 10 Jahren schon einmal Urlaub gemacht habe, nicht wieder. Aus dem aufstrebenden Fischerort, mit seinen freundlichen Bewohnern, ist eine pulsierende  Großstadt geworden. Wir überlegen, wo wir aussteigen sollen. Nach dem Kleopatra Strand biegt der Bus von der Küstenstraße in die Stadt ab. Wir bleiben einfach sitzen und die Fahrt endet am Busbahnhof in derNähe des Hafens. Wir bummeln zum Hafen an unzähligen Geschäften vorbei. Die Leute hier sind immer noch sehr freundlich und immer hilfsbereit, aber die Geschäftsleute wesentlich aufdringlicher als früher. Der Tourismus hat hier viel verändert. Die Einkaufsstraßen sind viel gepflegter als früher. Es gibt eine große Fußgängerzone, an der Hauptstraße wurden Palmen gepflanzt, der alte Mark ist heute ein Geschäftszentrum. Selbst Burger King und Mc Donald fehlen hier leider nicht. 

Geschäfte Alanya     Hafen Alanya    Alanya Mosche  Alanya Bucht
Ich finde, die Stadt hat einiges von ihrem ursprünglichem orientalischen Reiz eingebüßt. Die Zeiten, wo man sich mit den Fischern am Hafen einfach nur so unterhalten kann, ohne gleich eine Bootsfahrt angeboten zu bekommen, sind wohl auch schon lange vorbei. 

 

    Boot im Hafen von Alanya

Obwohl eine Besichtigung des malerischen Burgfelsens, das Wahrzeichen der Stadt,  wirklich zu empfehlen ist, verzichten wir darauf. Es ist uns zu heiß dafür. Zu einer Bootstour hat meine Frau keine Lust. Nun gut. Wir kaufen noch ein Sweatshirt (auch hier wird in DM verhandelt, obwohl alle Preisschilder, wenn vorhanden, in Lira beschriftet sind). Ein Diddl Handtuch das uns (speziell meiner Tochter) gefällt, kaufen wir nicht. Der Verkäufer, der sofort bemerkt hat, daß Nadine dieses Handtuch haben will, sagt uns im Laden einen höheren Preis als vor dem Laden, weil er nur noch Handtücher in besserer Qualität da hat. Auf den üblichen Preisnachlass von 20-40% geht er beim Verhandeln nicht ein. Ich verspreche meiner Tochter, daß sie so ein Handtuch bekommt. Wir kaufen das Handtuch  nicht, weil es zu teuer ist. Nachmittags gehen wir zurück zum Busbahnhof und fragen welcher Dolmus in Richtung Side fährt. Ein Mann fragt,  in welches Hotel wir wollen und bringt uns zum richtigen Bus. Wir fahren über die vierspurig ausgebaute Küstenstraße zurück in unser Hotel nach Karaburun Mevkii. Neben vielen Hotelneubauten gibt es an der Türkuschen Riviera einige Hotels, wo der Verfall schon eingesetzt hat. Kurz vor unserem Hotel bezahle ich den Fahrer mit D-Mark, weil ich die Lira, die ich bis jetzt noch nicht gebraucht habe, im Hotelsafe vergessen habe.
 

Das Essen war sehr Gut Das Essen ist wie immer gut. Die Vorsichtsmaßnahme nur Geschältes, Gekochtes oder gut Gebratenes zu essen gilt heute, in den guten Hotels an der Küste, nicht mehr.

Daß Olivenöl schuld an mancher Magen oder Darmverstimmung von Touristen sein soll, halte ich für ein Gerücht. Lebensmittel, die bei der Hitze von Restaurants mit wenig Umsatz stundenlang  warm gehalten werden, sind viel wahrscheinlicher der Grund dafür. Wir vermeiden es in "Imbissbuden" zu essen und verwenden auch zum Zähneputzen Wasser aus dem Supermarkt.

 

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